Zusammenfassung Saison 2018

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

das Jahr 2018 hat noch ein paar Monate, jedoch ist aus motorsportlicher Sicht die Saison vorbei. Ich startete aufgrund von unzureichender Zeit nur an vereinzelten Veranstaltungen. In den folgenden Zeilen gibt es für euch noch einmal eine kurze Aufbereitung meiner Saison.

 

DLC Hockenheimring

Begonnen hat alles am Osterwochenende auf dem Hockenheimring. Hier startete ich zusammen mit Henrik Müller und Uwe Geist zu den legendären 1000km von Hockenheim, was gleichzeitig auch das erste Saisonrennen der DLC Serie war. Im Quali kam es zu einem tragischen Unfall, bei der eine Fahrerin zu Sturz kam und wenig später ihren Verletzungen erlag. Mein tiefstes Mitgefühl gilt an dieser Stelle der Familie, den Freunden und dem Team.

Im weiteren Verlauf des Zeittrainings fuhr ich ein paar Runden, um den Winterrost und das eine Jahr ohne gefahrenen Kilometer abzulegen. Dies gelang mir halbwegs vernünftig, jedoch bemerkte ich ein Geräusch im Motorrad und konnte immer schlechter die Gänge wechseln. In der Box stellte sich heraus: Ein Teil im Getriebe hat sich verabschiedet, das Rennen schien noch vor dem Start für mich vorbei zu sein. Glücklicherweise hatte das Team Triumph Rheinhessen rund um Marcel Schmidt das passende Teil dabei. Es stellte sich jedoch erst nach der Reparatur heraus, dass es ein Zubehörteil war. Dies passte zwar beim Einbau, jedoch gab es nicht die Funktion der Komponenten wieder. Die Qualifikation wurde nun durch Henrik und Uwe gefahren, bei der die 41. Startposition von 68 Teams heraussprang. Im Rennen teilten wir uns dann auf die Stints auf. Ich durfte glücklicherweise die Kawasaki ZX6R meines Teamkollegen Uwe fahren. Durch ein paar unplanmäßige Boxenstopps verloren wir viel Zeit und somit auch jegliche Chance auf das Podium in der 600er Klasse. Am Ende belegten wir den 8. Platz von 15 (Gesamt 34 von 68). Die Fotos der Veranstaltung gibt es » HIER «.

 

 DLC Sachsenring

Das 6h Rennen am Sachsenring bestritt ich bei bestem Wetter zusammen mit Uwe Geist und Thomas Knandel. Wir fuhren uns früh am Morgen etwas im Quali ein. Die beiden lernte die Strecke kennen und ich setzte die Zeit für die Startaufstellung. Wir gingen für das Rennen von Startposition 28 (aus 45) in das Rennen. Jedoch gab es leider einen kleinen Zwischenfall, bei dem Uwe vom Motorrad gefahren wurde. Glücklicherweise konnte er starten und an seinem Motorrad waren nur Kleinigkeiten auszubessern. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Uwe den Finger gebrochen hatte. Er fuhr jedoch bravourös das Rennen! Mein vollster Respekt an dieser Stelle an ihn!

Thomas fuhr den Start und konnte ein paar Positionen gut machen. Ich fuhr als Zweiter nach dem ersten Boxenstopp raus und konnte bis auf Platz 17 vorfahren. Uwe hielt die Position in seinem Stint und übergab dann planmäßig an Thomas. Dann passierte es: Er verlor plötzlich Öl und rutschte Ausgangs der Omega-Kurve auf seinem Öl aus. Dabei brach er sich den Arm und den Brustwirbel. Mittlerweile ist alles halbwegs verheilt und er ist wohl auf.

Nachdem wir den Transponder zurück hatten, fuhren wir zu zweit das Rennen zu Ende. Von Position 36 ging es letztlich noch auf Platz 28 nach vorn. Bis auf die beiden Zwischenfälle war ich jedoch ganz zufrieden mit dem Rennen, da wir ein großes Potential aufzeigen konnten. Die Fotos der Veranstaltung gibt es » HIER «.

 

Triumph Challenge – Schleizer Dreieck

Auf dem Schleizer Dreieck startete ich in der Triumph Challenge. In der Rennserie wird ausschließlich mit Triumph Motorrädern (675ccm) gefahren, wobei das Starterfeld meist mehr als 40 Starter umfasst. Die beiden Zeittrainings verliefen ohne Probleme, jedoch machte ich aufgrund einer Ölspur, die rund um die Strecke gelegt wurde, etwas vorsichtiger. Von Startplatz 4 war das Ziel für beide Rennen klar: Podium! Nach einem mieserabelen Start musste ich mich von Platz 12 zurück kämpfen und fuhr im ersten Rennen den 6. Platz ein. Die Rundenzeiten hätten für den 3ten Platz gereicht. Es hieß also an einem besseren Start zu arbeiten. Dies gelang mir im 2ten Rennen und ich kam nach Runde 1 auf Platz 4 auf Start-Ziel. Ich musste mich jedoch erst einmal gegen einen Kontrahenten zur Wehr setzen und die Spitze fuhr eine Lücke auf. Diese schloss ich mühselig nach und nach. Platz 3 war in Reichweite. In der vorletzten Runde wollte ich einen Angriff starten, verschaltete mich beim Anbremsen und musste weit gehen. Es war am Ende der 8te Platz geworden. Schade!

Die Rennserie ist top organisiert, jeder respektiert und hilft sich gegenseitig. Auf der Strecke wird sich nichts geschenkt! Das schreit nach mehr für 2019! Die Fotos der Veranstaltung gibt es » HIER «.

 

 56. Frohburger Dreieckrennen

Das Wetter sollte für Frohburg einige Überraschungen bereit halten. Am Freitag gab es nach heftigen Windböen heftigen Regen, der die Strecke reinigen sollte. Das bedeutete für Samstag früh Vorsicht walten zu lassen. Ich rollte mich, wie jeder andere auch, erst einmal ein und fand rasch zu einem Rhythmus. Im zweiten Zeittraining setzte ich dann ein paar Zeiten, die jedoch nur für den 18ten Startplatz reichen sollten. Zudem hatten wir die falsche Übersetzung am Kettenrad, was einen zu geringen Top-Speed zur Folge hatte. In Rennen 1 ging es nach verhaltenem Start und Gerange in Kurve 1 als 20ter aus der ersten Runde wieder auf Start-Ziel. Bis zum Rennende konnte ich Gegner um Gegner zurück überholen und fuhr letztlich als 15ter durch das Ziel. Am Sonntag wollte ich es besser machen als in Rennen 1. Aufgrund des Wetterumschwungs von Sonnenschein auf Dauerregen gepaart mit niedrigen Temperaturen ließ ich den Start für das 2ten Rennen aus und blieb somit ergebnislos. Allerdings war gut die Hälfte des Feldes der gleichen Ansicht wie ich und verzichtete auf den Start. Die Fotos der Veranstaltung gibt es » HIER «.

 

Fazit der Saison

Aufgrund der wenigen Rennen, die ich in dieser Saison fuhr, lagen die Ergebnisse hinter den Erwartungen. Das Motorrad war jedoch in einem technisch guten Zustand und wird für die Saison 2019 top vorbereitet, um eine mir bekannte Rennserie austragen zu können. Weiteres für die neue Saison folgt in dem nächsten Beitrag.

Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei allen Unterstützern, Sponsoren und Gönnern bedanken, die mir immer zur Seite stehen und mir das Ausüben dieses Sports ermöglichen!

 

 

Bis bald,

 

euer Markus Geuthner #95

 

P.S.: Tragischerweise ist ein Freund und Sponsor von mir in diesem Jahr verstorben. Ich möchte mich hiermit nochmals bei Hansi Michel für alles bedanken, was er für mich getan hat! Er war eine sehr nette, zuvorkommende und verlässliche Persönlichkeit, die zu früh von uns gegangen ist. Mein tiefstes Mitgefühl und Beileid wünsche ich seinen Hinterbliebenen und Freunden. Mach’s gut, Hansi.1200px-Black_Ribbon_svg

 

 

 

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54. Forhburger Dreieckrennen

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

das 54. Frohburger Dreieckrennen war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung mit vielen Startern in allen Klassen, schönstem Wetter und sehr vielen Zuschauern.

 

Am Freitagabend bauten wir alles im Fahrerlager auf und bereiteten uns für das erste Training, welches am Samstagmorgen stattfinden sollte, vor.

Ein Freund von mir, Pascal Lenz, hatte sich vor 2 Wochen das Schlüsselbein gebrochen und konnte somit nicht in der Klasse 1 (Supermono) an den Start gehen. Er kam auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht den Platz auf seinem Motorrad für ihn einnehmen möchte. Kurzerhand klärten wir alles ab und somit wurde ich zum Doppelstarter in Klasse 1 (Supermono) und Klasse 3 (Supersport Open/STK600).

 

Am Samstagmorgen ging es mit der Klasse 1 los und ich musste mich erst einmal an die Suzuki Gladius von Pascal gewöhnen, die nur rund 55 PS hat. Meine Kontrahenten hatten stellweise mehr als 100 PS starke Maschinen. Dennoch gelang es mir, rasch ein gutes Gefühl für das Motorrad zu haben und die Strecke wurde von Runde zu Runde besser. Es waren aber immer noch an ein paar feuchte Stellen auf dem Asphalt. Ich beendete das Quali 1 auf Platz 7, womit ich natürlich sehr glücklich war.

In der Supersport hieß es dann wieder umstellen auf mehr Power und einen Rhythmus bekommen. Mit Position 8 gelang mir das ebenfalls recht gut.

Die beiden Trainings fanden direkt aufeinander statt, wodurch ich von Motorrad zu Motorrad „springen“ musste.

Die 2ten Qualis wurden dann unter klaren Bedingungen ausgefahren und ich verbesserte meine Rundenzeiten nochmals sehr. Letztlich waren es aber leider nur die Positionen 11 in Klasse 1 und 16 in Klasse 3. Im Rennen musste es deutlich nach vorn gehen!

 

Am Samstagnachmittag war es dann soweit und ich rollte in die Startaufstellung für das Supermonorennen 1. Nach einem guten Start hing ich an einer 3er Gruppe dran, mit der ich ein Stück mitfahren konnte, bis die Windschattenschlachten begannen. Der letztjährige Suzuki Gladius Meister Kai-Uwe Lenz, fuhr nur eine halbe Sekunde schneller pro Runde. Damit war ich relativ zufrieden. Nach einem tollen Kampf wurde ich als 9ter abgewunken. In der letzten Runde habe ich noch einen Gegner ausbremsen können.

Im anschließenden Supersportrennen kam ich auch gut weg, büßte dennoch Positionen ein. Leider gab es in der ersten Kurve direkt neben mir einen Sturz, bei dem 2 Fahrer zu Boden gingen. Die rote Flagge kam schnell und es wurde von 10 auf 7 Runden Renndistanz verkürzt.

Beim Neustart kam ich besser vom Fleck weg und fuhr am Ende die 11te Position ein. Die Rundenzeit wurde wieder stark verbessert. Für das 2te Rennen wollte ich aber noch einmal schneller werden.

 

Aber zunächst kam das Rennen 2 der Supermonos am Sonntagvormittag. Mit einem hervorragenden Start hing ich direkt an Lenzers Hinterrad auf Position 7. Dies hielt nicht lange, da es bereits in der ersten Runde viele Überholmanöver gab. Ich hatte wieder mit den Kollegen aus dem ersten Rennen zu kämpfen und Position 5 und 6 enteilten uneinholbar. Nun hieß es die 7. Position zu behaupten, was sich als sehr schwierig gestaltete. Zwischenzeitlich fuhr ich eine Lücke von 1,5 Sekunden auf. Diese wurde aber durch einen kurzen Drehzahlbegrenzer und ausreichend Windschatten zunichte gemacht. In die Kurve bremsten wir beide auf letzter Rille, ich wollte allerdings mehr Schwung mit auf die Start- Ziel- Gerade nehmen und ihn ausbeschleunigen. Jedoch ging er weit und ich kam nicht durch. Es wurde der 8te Platz im Rennen.

Für das 2te Supersportrennen wollte ich noch einmal alles geben!

Zwischenzeitlich lag ich in den Top Ten und attackierte auf die vorderen Plätze. An der Kurve “grauer Wolf” war ich aber zu spät dran und das Motorrad ließ sich mit ein paar Rutschern nicht einlenken und ich fuhr ins Grüne. Leider ging es an dieser Stelle einen kleinen Hang hinunter und den musste ich dann auch wieder hinauf. Mit großem Rückstand auf das vor mir fahrende Feld begann die Aufhohljagd. Ich fuhr die Zeiten wie aus Rennen 1 konstant und machte rasch Boden und vor allem Positionen gut. Am Ende sprang der 15te Platz heraus. Damit war ich natürlich nicht zufrieden, wäre doch eine Top Ten Platzierung möglich gewesen.

 

Am kommenden Wochenende geht es zum letzten Mal für 2016 auf die Rennstrecke nach Oschersleben. Dort findet das Biketoberfest statt.

 

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei meinen Sponsoren für ihr Engagement und die tolle Zusammenarbeit bedanken! Die Fotos vom Wochenende gibt’s » HIER «.

 

Die nächsten Neuigkeiten folgen nach Oschersleben.

 

 

Bis dahin,

 

euer Markus Geuthner#95

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Neues Motorrad – Neues Glück

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

Da es mit Vedo Racing leider nicht weiter ging, haben wir uns dazu entschlossen für 2017 zu planen. Daraufhin suchten wir nach Möglichkeiten und kamen zu dem Schluss, eine Triumph Daytona 675 R zu besorgen. Das Motorrad hat bereits Rennsportgene und feinste Komponenten in Serie verbaut. Sie ist eine extrem leichtgewichtige, wendige und trotzdem kraftvolle Supersportmaschine. Fotos vom Motorrad gibt’s » HIER «.

Der erste Test wurde bereits absolviert. Es konnten nach ein paar Kleinigkeiten eine gute Basis erarbeitet werden und einiges ausprobiert werden. Das Wetter spielte mit, weshalb ich auch nahezu den ganzen Tag meine Runden drehen konnte.

 

Nun laufen die letzten Vorbereitungen für das in einer Woche anstehende “54. Internationale Frohburger ADAC Dreieckrennen”. Wer Lust und Zeit hat, ist dort sehr gerne willkommen. Es wird eine Menge geboten, wie zum Beispiel die Starts der TT-Stars in der Superbike Klasse. Ich werde hingegen in der Klasse 3 (Supersport) an den Start gehen. Nähere Informationen gibt’s » HIER «.

 

Die nächsten Infos folgen nach dem Rennwochenende. Also, bleibt dran!

 

Viele Grüße

 

Euer Markus Geuthner#95

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Rennen 2 – Autodrom Most

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

am vergangenem Wochenende fand die DLC Meisterschaft im tschechischen Most statt. Das Wochenende begann für mich bereits am Freitag, indem ich ein paar Turns zum einrollen fahren konnte. Das Wetter war sehr gut und ich kam sehr schnell in einen guten Rhythmus mit dem Motorrad. Wir probierten ein, zwei Sachen aus und waren zufrieden mit dem Tag.

Samstag war für mich ein rennfreier Tag und ich half meinem Team und griff ein wenig unter die Arme.

Sonntag: Angedacht war für den Sonntagabend das Quali über 45 Minuten. Aufgrund der Stürze (mehrere Rennabbrüche)  und Wetterkapriolen konnte das nicht durchgeführt werden. Im Moriwaki Cup gab es einen schweren Sturz und ein Fahrer musste mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Bis auf Knochenbrüche geht es ihm aber soweit gut. Auch in anderen Rennen gab es Stürze und Knochenbrüche. Zudem kam dann auch noch am Abend ein kurzer Regenschauer, der dazu führte, dass die Rennen abgebrochen und gekänzelt wurden. Davon auch betroffen war unsere Qualifikation. 

Das hieß, am Montag (Renntag) fand 9:00 Uhr das Qualifiyng statt. Ich fuhr als erster unseres Teams raus auf die Strecke und versuchte gleich eine schnelle Runde hinzulegen. Das gelang mir leider nicht. Es war viel Verkehr auf der Strecke. Dazu kamen noch ein paar Stürze und gelbe Flaggen. Die Temperaturen waren mit 8 Grad Luft auch nicht sehr hoch. Ich kam nach meinen Turn wieder an die Box und gab das Motorrad an Peter und Rico ab. Die beiden schafften auch keine schnellere Zeit und so qualifizierten wir uns mit meiner gefahrenen Zeit als 19ter von 35 Startern.

Rico sagte uns dann, es ginge ihm nicht gut und er könne das Rennen leider nicht mitfahren. So entschieden wir uns trotzdem für den Rennstart zu zweit. Ich war der Startfahrer und wollte natürlich gleich ein paar Plätze gut machen.

Zuallererst aber gab es bereits 3 Stürze in der Outlaprunde aus der Boxengasse in die Startaufstellung. Zudem begann es mit leichtem tröpfeln. Ein kleiner Flüssigkeitsfleck entstand in einer Kurve und wurde noch beseitigt. Nach 10 Minuten Verzögerung wurde das Rennen dann gestartet.

Der Le-Mans Start (alle Fahrer stehen den Motorrädern gegenüber und rennen zu ihnen hin)gelang mir gut und so sah das Tablot mich nach der ersten Runde auf Platz 10! Diesen konnte ich auch lange halten bis das Motorrad von Runde zu Runde Leistung in ein paar Passagen verlor. Ich kam leider frühzeitig an die Box und es wurde aufgetankt.

Peter ging dann raus, kam allerdings nach 15 Minuten mit dem Lumpensammler wieder. Das Motorrad war ausgegangen. Der Fehler wurde schnell gefunden und so ging ich wieder raus auf die Strecke. Diesmal konnte ich meinen vollen Turn fahren. Wir fuhren zu diesem Zeitpunkt auf Position 27.

Ich fuhr meine Runden am Stück und überholte viele Fahrer. Dann übergab ich wieder an Peter.  Nach ein paar Runden gab es leider wieder in kurzes Problem und er musste die Box ansteuern. Durch ein kleines Missverständnis bin ich dann wieder rausgefahren und habe den Turn durchgezogen. Nach dem planmäßigen Wechsel an Peter, fuhr er problemlos seine Runden. Auf einmal kam dann das Safetycar auf die Strecke und wir haben Peter nicht mehr gesehen. Er und ein anderer Fahrer waren gestürzt. Glücklicherweise blieben beide mehr oder weniger unverletzt, doch unsere Kawa hat es übel erwischt. Der Rahmen war beschädigt und ein paar andere Bauteile, die es unmöglich machten, eine Weiterfahrt zu garantieren. Somit war das Rennen nach knapp 4 Stunden für uns vorbei.

Es war sehr anstrengend, die Turns in so kurzer Zeit mit wenig Pausen zu fahren. Es war trotzdem sehr gut zu fahren und es hat Spaß gemacht.

Ein riesiges Dankeschön an all meine Sponsoren, Gönner und Unterstützer.

 

In einer Woche ist das Schleizer Dreieck, wo man den Startplatz über Ebay ersteigern kann. Ich hoffe hierbei, etwas Glück zu haben um dort starten zu können!

 

Die Fotos vom Rennwochenende in Most gibt’s » HIER «.

 

Die nächsten Infos folgen bald. Also, bleibt dran!

 

Viele Grüße

 

Euer Markus Geuthner#95

Vielen Dank an alle Sponsoren

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Rennen 1 – Motorsport Arena Oschersleben

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

Die Rennsport Saison begann nun endlich am vergangenem Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben für mich und meine Teamkollegen des Vedo Racing Teams. Wir waren im Vorfeld im kalten, tschechischen Most testen. Dort konnten wir uns gut einrollen und an das Motorrad gewöhnen. Weiterhin wurden Teile aussortiert und getestet. Die Maschine wurde auf uns 3 Fahrer (Rico Vetter, Sebastian Frotscher und mich) angepasst und einige Runden wurden abgespult. Die Temperaturen waren leider sehr niedrig, weshalb ich beim Fahren kein hohes Risiko einging.
 
Am Freitag ging es dann in Oschersleben auf die Strecke. Ich fuhr mich in meinen Rhythmus und gewöhnte mich wieder rasch an das Fahren auf dem Motorrad. Mit dem Wetter hatten wir das ganze Wochenende über Glück. Ich fuhr den ganzen Freitag mit dem Erstatzmotorrad und ein Training mit dem Einsatzmotorrad. Alles lief soweit gut und mein Speed war recht ordentlich.
Am Samstag war dann das Qualifying angesagt. Wir hatten nur 45 Minuten Training um eine schnelle Runde zu setzten. Das klingt auf den ersten Blick nach viel Zeit. Wenn man allerdings bedenkt, dass jeder Fahrer nur circa 15 Minuten fährt, hat jeder 3-4 Runden Zeit, eine schnelle Runde zu fahren. Rico ging als Erster in das Quali und legte eine gute Zeit vor, die am Ende auch die schnellste des Teams bleiben sollte.
Es war sehr viel Verkehr auf der Strecke und das erschwerte es, eine gute Zeit hinlegen zu können.
Nun ging Sebastian raus und fuhr ein paar Runden. Ich war der Schlussfahrer und hatte leider etwas Pech mit einer Roten Flagge und die damit verbundene Trainingsunterbrechung. Ich hatte noch 2 Runden und fuhr fast die Zeit von Rico. Leider kam ich in der kurzen Zeit nicht in meinen Rhythmus und ich war etwas enttäuscht, dass nicht mehr ging. Aber es sollte viel schlimmer kommen.
Mit Startplatz 13 aus mehr als 40 Teams war dennoch sehr viel möglich. Der Zeitenabstand zur Spitze war gering und wir waren sehr zuversichtlich für das Rennen.
 
Am Renntag (Sonntag) war 12:30 Uhr Rennstart. Rico und Sebastian fuhren am Wochenende noch erfolgreich zwei 600er Rennen.
Rico ging dann als Startfahrer raus und konnte nach dem legendären Le Mans-Start den 12. Platz ergattern. Ich war zweiter Fahrer und machte mich auf meinen Einsatz bereit. Rico kam etwas früher als planmäßig an die Box, fuhr aber direkt in die Garage und vermeldete ein Problem beim Gangwechsel und Leistungsverlust. Die Mechaniker versuchten alles und schickten ihn nach ein paar Änderungen noch einmal raus. Leider erfolglos. Das Getriebe hat sich nach ein paar Runden nicht mehr ordentlich schalten lassen und die Maschine hatte aus den Kurven heraus Leistungsverlust. Damit war das Rennen für uns nach nur 28 Runden vorbei. Wir sind alle sehr enttäuscht, aber das ist die Langstrecke… Alles wurde zuvor nochmals gecheckt und inspiziert, aber es kann immer irgendetwas kaputt gehen.
 
Wir hoffen auf mehr Gelingen beim nächsten Rennen, welches in Most stattfinden wird. Zuvor werden wir auch noch einmal testen gehen.
Ich möchte mich bei allen Sponsoren, Teammitgliedern und Unterstützern bedanken, die das alles ermöglichen! Vielen Dank!
 
Die Fotos vom Wochenende gibt’s » HIER «.
 
Bis zum nächsten Update!
 
 
 

Mit motorsportlichen Grüßen

 

Markus Geuthner#95

Foto: Uwe Thürmer
Foto: Uwe Thürmer

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