54. Forhburger Dreieckrennen

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

das 54. Frohburger Dreieckrennen war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung mit vielen Startern in allen Klassen, schönstem Wetter und sehr vielen Zuschauern.

 

Am Freitagabend bauten wir alles im Fahrerlager auf und bereiteten uns für das erste Training, welches am Samstagmorgen stattfinden sollte, vor.

Ein Freund von mir, Pascal Lenz, hatte sich vor 2 Wochen das Schlüsselbein gebrochen und konnte somit nicht in der Klasse 1 (Supermono) an den Start gehen. Er kam auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht den Platz auf seinem Motorrad für ihn einnehmen möchte. Kurzerhand klärten wir alles ab und somit wurde ich zum Doppelstarter in Klasse 1 (Supermono) und Klasse 3 (Supersport Open/STK600).

 

Am Samstagmorgen ging es mit der Klasse 1 los und ich musste mich erst einmal an die Suzuki Gladius von Pascal gewöhnen, die nur rund 55 PS hat. Meine Kontrahenten hatten stellweise mehr als 100 PS starke Maschinen. Dennoch gelang es mir, rasch ein gutes Gefühl für das Motorrad zu haben und die Strecke wurde von Runde zu Runde besser. Es waren aber immer noch an ein paar feuchte Stellen auf dem Asphalt. Ich beendete das Quali 1 auf Platz 7, womit ich natürlich sehr glücklich war.

In der Supersport hieß es dann wieder umstellen auf mehr Power und einen Rhythmus bekommen. Mit Position 8 gelang mir das ebenfalls recht gut.

Die beiden Trainings fanden direkt aufeinander statt, wodurch ich von Motorrad zu Motorrad „springen“ musste.

Die 2ten Qualis wurden dann unter klaren Bedingungen ausgefahren und ich verbesserte meine Rundenzeiten nochmals sehr. Letztlich waren es aber leider nur die Positionen 11 in Klasse 1 und 16 in Klasse 3. Im Rennen musste es deutlich nach vorn gehen!

 

Am Samstagnachmittag war es dann soweit und ich rollte in die Startaufstellung für das Supermonorennen 1. Nach einem guten Start hing ich an einer 3er Gruppe dran, mit der ich ein Stück mitfahren konnte, bis die Windschattenschlachten begannen. Der letztjährige Suzuki Gladius Meister Kai-Uwe Lenz, fuhr nur eine halbe Sekunde schneller pro Runde. Damit war ich relativ zufrieden. Nach einem tollen Kampf wurde ich als 9ter abgewunken. In der letzten Runde habe ich noch einen Gegner ausbremsen können.

Im anschließenden Supersportrennen kam ich auch gut weg, büßte dennoch Positionen ein. Leider gab es in der ersten Kurve direkt neben mir einen Sturz, bei dem 2 Fahrer zu Boden gingen. Die rote Flagge kam schnell und es wurde von 10 auf 7 Runden Renndistanz verkürzt.

Beim Neustart kam ich besser vom Fleck weg und fuhr am Ende die 11te Position ein. Die Rundenzeit wurde wieder stark verbessert. Für das 2te Rennen wollte ich aber noch einmal schneller werden.

 

Aber zunächst kam das Rennen 2 der Supermonos am Sonntagvormittag. Mit einem hervorragenden Start hing ich direkt an Lenzers Hinterrad auf Position 7. Dies hielt nicht lange, da es bereits in der ersten Runde viele Überholmanöver gab. Ich hatte wieder mit den Kollegen aus dem ersten Rennen zu kämpfen und Position 5 und 6 enteilten uneinholbar. Nun hieß es die 7. Position zu behaupten, was sich als sehr schwierig gestaltete. Zwischenzeitlich fuhr ich eine Lücke von 1,5 Sekunden auf. Diese wurde aber durch einen kurzen Drehzahlbegrenzer und ausreichend Windschatten zunichte gemacht. In die Kurve bremsten wir beide auf letzter Rille, ich wollte allerdings mehr Schwung mit auf die Start- Ziel- Gerade nehmen und ihn ausbeschleunigen. Jedoch ging er weit und ich kam nicht durch. Es wurde der 8te Platz im Rennen.

Für das 2te Supersportrennen wollte ich noch einmal alles geben!

Zwischenzeitlich lag ich in den Top Ten und attackierte auf die vorderen Plätze. An der Kurve “grauer Wolf” war ich aber zu spät dran und das Motorrad ließ sich mit ein paar Rutschern nicht einlenken und ich fuhr ins Grüne. Leider ging es an dieser Stelle einen kleinen Hang hinunter und den musste ich dann auch wieder hinauf. Mit großem Rückstand auf das vor mir fahrende Feld begann die Aufhohljagd. Ich fuhr die Zeiten wie aus Rennen 1 konstant und machte rasch Boden und vor allem Positionen gut. Am Ende sprang der 15te Platz heraus. Damit war ich natürlich nicht zufrieden, wäre doch eine Top Ten Platzierung möglich gewesen.

 

Am kommenden Wochenende geht es zum letzten Mal für 2016 auf die Rennstrecke nach Oschersleben. Dort findet das Biketoberfest statt.

 

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei meinen Sponsoren für ihr Engagement und die tolle Zusammenarbeit bedanken! Die Fotos vom Wochenende gibt’s » HIER «.

 

Die nächsten Neuigkeiten folgen nach Oschersleben.

 

 

Bis dahin,

 

euer Markus Geuthner#95

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Neues Motorrad – Neues Glück

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

Da es mit Vedo Racing leider nicht weiter ging, haben wir uns dazu entschlossen für 2017 zu planen. Daraufhin suchten wir nach Möglichkeiten und kamen zu dem Schluss, eine Triumph Daytona 675 R zu besorgen. Das Motorrad hat bereits Rennsportgene und feinste Komponenten in Serie verbaut. Sie ist eine extrem leichtgewichtige, wendige und trotzdem kraftvolle Supersportmaschine. Fotos vom Motorrad gibt’s » HIER «.

Der erste Test wurde bereits absolviert. Es konnten nach ein paar Kleinigkeiten eine gute Basis erarbeitet werden und einiges ausprobiert werden. Das Wetter spielte mit, weshalb ich auch nahezu den ganzen Tag meine Runden drehen konnte.

 

Nun laufen die letzten Vorbereitungen für das in einer Woche anstehende “54. Internationale Frohburger ADAC Dreieckrennen”. Wer Lust und Zeit hat, ist dort sehr gerne willkommen. Es wird eine Menge geboten, wie zum Beispiel die Starts der TT-Stars in der Superbike Klasse. Ich werde hingegen in der Klasse 3 (Supersport) an den Start gehen. Nähere Informationen gibt’s » HIER «.

 

Die nächsten Infos folgen nach dem Rennwochenende. Also, bleibt dran!

 

Viele Grüße

 

Euer Markus Geuthner#95

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Rennen 2 – Autodrom Most

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

am vergangenem Wochenende fand die DLC Meisterschaft im tschechischen Most statt. Das Wochenende begann für mich bereits am Freitag, indem ich ein paar Turns zum einrollen fahren konnte. Das Wetter war sehr gut und ich kam sehr schnell in einen guten Rhythmus mit dem Motorrad. Wir probierten ein, zwei Sachen aus und waren zufrieden mit dem Tag.

Samstag war für mich ein rennfreier Tag und ich half meinem Team und griff ein wenig unter die Arme.

Sonntag: Angedacht war für den Sonntagabend das Quali über 45 Minuten. Aufgrund der Stürze (mehrere Rennabbrüche)  und Wetterkapriolen konnte das nicht durchgeführt werden. Im Moriwaki Cup gab es einen schweren Sturz und ein Fahrer musste mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Bis auf Knochenbrüche geht es ihm aber soweit gut. Auch in anderen Rennen gab es Stürze und Knochenbrüche. Zudem kam dann auch noch am Abend ein kurzer Regenschauer, der dazu führte, dass die Rennen abgebrochen und gekänzelt wurden. Davon auch betroffen war unsere Qualifikation. 

Das hieß, am Montag (Renntag) fand 9:00 Uhr das Qualifiyng statt. Ich fuhr als erster unseres Teams raus auf die Strecke und versuchte gleich eine schnelle Runde hinzulegen. Das gelang mir leider nicht. Es war viel Verkehr auf der Strecke. Dazu kamen noch ein paar Stürze und gelbe Flaggen. Die Temperaturen waren mit 8 Grad Luft auch nicht sehr hoch. Ich kam nach meinen Turn wieder an die Box und gab das Motorrad an Peter und Rico ab. Die beiden schafften auch keine schnellere Zeit und so qualifizierten wir uns mit meiner gefahrenen Zeit als 19ter von 35 Startern.

Rico sagte uns dann, es ginge ihm nicht gut und er könne das Rennen leider nicht mitfahren. So entschieden wir uns trotzdem für den Rennstart zu zweit. Ich war der Startfahrer und wollte natürlich gleich ein paar Plätze gut machen.

Zuallererst aber gab es bereits 3 Stürze in der Outlaprunde aus der Boxengasse in die Startaufstellung. Zudem begann es mit leichtem tröpfeln. Ein kleiner Flüssigkeitsfleck entstand in einer Kurve und wurde noch beseitigt. Nach 10 Minuten Verzögerung wurde das Rennen dann gestartet.

Der Le-Mans Start (alle Fahrer stehen den Motorrädern gegenüber und rennen zu ihnen hin)gelang mir gut und so sah das Tablot mich nach der ersten Runde auf Platz 10! Diesen konnte ich auch lange halten bis das Motorrad von Runde zu Runde Leistung in ein paar Passagen verlor. Ich kam leider frühzeitig an die Box und es wurde aufgetankt.

Peter ging dann raus, kam allerdings nach 15 Minuten mit dem Lumpensammler wieder. Das Motorrad war ausgegangen. Der Fehler wurde schnell gefunden und so ging ich wieder raus auf die Strecke. Diesmal konnte ich meinen vollen Turn fahren. Wir fuhren zu diesem Zeitpunkt auf Position 27.

Ich fuhr meine Runden am Stück und überholte viele Fahrer. Dann übergab ich wieder an Peter.  Nach ein paar Runden gab es leider wieder in kurzes Problem und er musste die Box ansteuern. Durch ein kleines Missverständnis bin ich dann wieder rausgefahren und habe den Turn durchgezogen. Nach dem planmäßigen Wechsel an Peter, fuhr er problemlos seine Runden. Auf einmal kam dann das Safetycar auf die Strecke und wir haben Peter nicht mehr gesehen. Er und ein anderer Fahrer waren gestürzt. Glücklicherweise blieben beide mehr oder weniger unverletzt, doch unsere Kawa hat es übel erwischt. Der Rahmen war beschädigt und ein paar andere Bauteile, die es unmöglich machten, eine Weiterfahrt zu garantieren. Somit war das Rennen nach knapp 4 Stunden für uns vorbei.

Es war sehr anstrengend, die Turns in so kurzer Zeit mit wenig Pausen zu fahren. Es war trotzdem sehr gut zu fahren und es hat Spaß gemacht.

Ein riesiges Dankeschön an all meine Sponsoren, Gönner und Unterstützer.

 

In einer Woche ist das Schleizer Dreieck, wo man den Startplatz über Ebay ersteigern kann. Ich hoffe hierbei, etwas Glück zu haben um dort starten zu können!

 

Die Fotos vom Rennwochenende in Most gibt’s » HIER «.

 

Die nächsten Infos folgen bald. Also, bleibt dran!

 

Viele Grüße

 

Euer Markus Geuthner#95

Vielen Dank an alle Sponsoren

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Rennen 1 – Motorsport Arena Oschersleben

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

Die Rennsport Saison begann nun endlich am vergangenem Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben für mich und meine Teamkollegen des Vedo Racing Teams. Wir waren im Vorfeld im kalten, tschechischen Most testen. Dort konnten wir uns gut einrollen und an das Motorrad gewöhnen. Weiterhin wurden Teile aussortiert und getestet. Die Maschine wurde auf uns 3 Fahrer (Rico Vetter, Sebastian Frotscher und mich) angepasst und einige Runden wurden abgespult. Die Temperaturen waren leider sehr niedrig, weshalb ich beim Fahren kein hohes Risiko einging.
 
Am Freitag ging es dann in Oschersleben auf die Strecke. Ich fuhr mich in meinen Rhythmus und gewöhnte mich wieder rasch an das Fahren auf dem Motorrad. Mit dem Wetter hatten wir das ganze Wochenende über Glück. Ich fuhr den ganzen Freitag mit dem Erstatzmotorrad und ein Training mit dem Einsatzmotorrad. Alles lief soweit gut und mein Speed war recht ordentlich.
Am Samstag war dann das Qualifying angesagt. Wir hatten nur 45 Minuten Training um eine schnelle Runde zu setzten. Das klingt auf den ersten Blick nach viel Zeit. Wenn man allerdings bedenkt, dass jeder Fahrer nur circa 15 Minuten fährt, hat jeder 3-4 Runden Zeit, eine schnelle Runde zu fahren. Rico ging als Erster in das Quali und legte eine gute Zeit vor, die am Ende auch die schnellste des Teams bleiben sollte.
Es war sehr viel Verkehr auf der Strecke und das erschwerte es, eine gute Zeit hinlegen zu können.
Nun ging Sebastian raus und fuhr ein paar Runden. Ich war der Schlussfahrer und hatte leider etwas Pech mit einer Roten Flagge und die damit verbundene Trainingsunterbrechung. Ich hatte noch 2 Runden und fuhr fast die Zeit von Rico. Leider kam ich in der kurzen Zeit nicht in meinen Rhythmus und ich war etwas enttäuscht, dass nicht mehr ging. Aber es sollte viel schlimmer kommen.
Mit Startplatz 13 aus mehr als 40 Teams war dennoch sehr viel möglich. Der Zeitenabstand zur Spitze war gering und wir waren sehr zuversichtlich für das Rennen.
 
Am Renntag (Sonntag) war 12:30 Uhr Rennstart. Rico und Sebastian fuhren am Wochenende noch erfolgreich zwei 600er Rennen.
Rico ging dann als Startfahrer raus und konnte nach dem legendären Le Mans-Start den 12. Platz ergattern. Ich war zweiter Fahrer und machte mich auf meinen Einsatz bereit. Rico kam etwas früher als planmäßig an die Box, fuhr aber direkt in die Garage und vermeldete ein Problem beim Gangwechsel und Leistungsverlust. Die Mechaniker versuchten alles und schickten ihn nach ein paar Änderungen noch einmal raus. Leider erfolglos. Das Getriebe hat sich nach ein paar Runden nicht mehr ordentlich schalten lassen und die Maschine hatte aus den Kurven heraus Leistungsverlust. Damit war das Rennen für uns nach nur 28 Runden vorbei. Wir sind alle sehr enttäuscht, aber das ist die Langstrecke… Alles wurde zuvor nochmals gecheckt und inspiziert, aber es kann immer irgendetwas kaputt gehen.
 
Wir hoffen auf mehr Gelingen beim nächsten Rennen, welches in Most stattfinden wird. Zuvor werden wir auch noch einmal testen gehen.
Ich möchte mich bei allen Sponsoren, Teammitgliedern und Unterstützern bedanken, die das alles ermöglichen! Vielen Dank!
 
Die Fotos vom Wochenende gibt’s » HIER «.
 
Bis zum nächsten Update!
 
 
 

Mit motorsportlichen Grüßen

 

Markus Geuthner#95

Foto: Uwe Thürmer
Foto: Uwe Thürmer

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Choppertouren.com ist neuer Sponsor!

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

Mit großer Freude darf ich bekannt geben, dass ich ab sofort von Choppertouren.com untertstützt werde. Katrin und Rainer Kohl sind begeisterte Motorradfahrer und engagieren sich sehr in diesem Gebiet. Schaut doch mal vorbei!
Den Link zur Seite gibt’s » HIER «.
 
Ebenso könnt Ihr nun auch meinen Flyer anschauen, der von Katrin designed wurde. » HIER «
Ein riesengroßes Dankeschön hierfür!
 
Bleibt auf dem laufenden, bald kommt der Bericht vom ersten Rennen in Oschersleben!
 

Mit motorsportlichen Grüßen

 

Markus Geuthner#95

 
Markus Geuthner und Katrin Kohl
Markus Geuthner und Katrin Kohl
Choppertouren.com
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Choppertouren.com
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