Rennbericht Triumph Challenge Round 3 Brno

Hallo an euch alle!

 

Das Rennwochenende im tschechischen Brünn ist vorüber, worauf ich mit gemischten Gefühlen zurückblicke. Im Vorfeld wurde mein Motorrad von Triumph Chemnitz komplett gewartet und auf Herz und Nieren geprüft. Alles ist nun wieder voll funktionstüchtig und wir waren bereit für die Grand Prix Strecke in Brünn.

Am Freitag begann dann das freie Training, bei dem wir leider feststellen mussten, dass der Grip auf der Strecke sehr schlecht war und man unheimlich Acht geben musste, nicht per Highside beim Beschleunigen zu stürzen. Die Rundenzeiten entsprachen demnach noch nicht meinen Ansprüchen, jedoch hatte jeder arge Probleme, auf Zeiten zu kommen. 
Am Samstag war dann der Qualifikations-Tag. Dank des Fahrwerk-Support von Lars Sänger, konnten wir einiges am Fahrwerk über die Trainings verändern und verbessern. Im ersten Training konnte ich die provisorischen Pole herausfahren, die aber nicht lange halten sollte. Im zweiten von 5 Zeittrainings hatte ich gleich zu Beginn etwas zu stark versucht, zu pushen

Helm nach Sturz
Helm nach Sturz

und stürzte per Highside. Glücklicherweise war am Motorrad kaum etwas kaputt und ich hatte nur ein paar kleine Blessuren. Vielen Dank an dieser Stelle an den Helmhersteller, der meinen Kopf exzellent geschützt hat. Ich rutschte dadurch allerdings auf Platz 4 in der Startaufstellung zurück.
Wir veränderten nochmals etwas am Fahrwerk und mit dieser Verbesserung konnte ich im letzten Training auf meiner letzten Runde den zweiten Startplatz herausfahren, womit ich nach dem Tag wirklich zufrieden war. Mir machte der Zeiten Abstand zum Pole-Mann etwas Sorge.

Der Sonntag begann mit durchgehenden Regenschauern und es war erst nicht klar, ob es bis zum ersten Rennen überhaupt trocknen werden würde. Eine halbe Stunde vor Rennbeginn war die Strecke dann aber sogar komplett abgetrocknet und die Frage der  Reifenwahl war somit geklärt.
Im ersten Rennen startete ich gut, fand mich aber in der ersten Kurve auf Platz 4 wieder. Es galt schnellstmöglich Positionen gut zu machen und die Vordermänner nicht entwischen zu lassen. Leider kam ich an einem Kontrahenten nicht gleich vorbei und eine Lücke riss auf, die ich nicht mehr schließen konnte. Am Ende war es ein solider dritter Platz.

Rennen zwei begann wieder mit einem halbwegs guten Start, allerdings mischte diesmal noch ein weiterer Kontrahent mit. Es galt gleiches wie im ersten Rennen: So schnell wie möglich zu überholen. In der zweiten Runde bekam ich durch die Vordermänner enormen Windschatten und konnte meinen Bremspunkt nicht halten. Ich musste leider durch das Kiesbett und fand mich an letzter Stelle des Feldes wieder. Es galt nun wenigstens Schadensbegrenzung zu betreiben und zu überholen, was ging. Ich konnte mich gut zurückkämpfen und durchfuhr am Ende das Ziel als vierter in der Triumph Challenge Wertung. Im Gesamtfeld war das dann der fünfte Platz. Trotz der Aufholjagd, welche wirklich viel Spaß gemacht hatte, war ich sehr enttäuscht. Schließlich hatte ich mir doch weit aus mehr von dem Wochenende versprochen.
Wir nehmen weitere positive Dinge vom Wochenende mit und können darauf aufbauen.

In weniger als 3 Wochen steht die vierte Saison-Station der Triumph Challenge, mein Heimrennen, auf dem Schleizer Dreieck an. Dort werde ich wie immer alles geben und habe natürlich noch eine extra Motivation.

Die Fotos vom Rennwochenende gibt’s » HIER «.

 

Bis bald,

 

 Euer Markus Geuthner #95

 

Podestplatzierung
Podestplatzierung

 

Foto - Trackriders.eu
Foto – Trackriders.eu