Triumph Challenge Motorsportarena Oschersleben

Hallo an euch alle!

 

Das letzte Saisonwochenende der Triumph Challenge stand vor der Tür. Der Titelkampf schien bereits im Vorfeld für mich verloren und somit war das Ziel der dritte Gesamtrang in Klassement. Der Samstag verlief eher durchwachsen, konnte ich doch am Freitag noch einen guten Rhythmus aufbauen. Leider beendete ich den Freitag mit einem kleinen Sturz übers Vorderrad, der mir anscheinend doch Vertrauen gekostet hat. Danke an meinen Vater, der mir das Motorrad wieder 1A hingestellt hat.

So ließen wir die ersten beiden Quali’s aufgrund der guten Wetterprognose für den Nachmittag ins “Wasser fallen”.  Im dritten Training konnte ich einen bis dahin guten Run starten. Trotz Verkehr und ein paar nassen Stellen konnte ich mir eine deutliche, provisorische Pole sichern. In Q4 versprach ich mir nochmals eine deutliche Steigerung, die allerdings nur um eine mickrige Zehntel eintrat. Der 7te Startplatz und eine schlechte Zeit entsprachen nicht meinen Vorstellungen. Für’s Rennen hieß es neu sammeln und reinhalten, es standen ab Platz 3 ca. 7-8 Mann in einer Sekunde.

Dementsprechend eng gestaltete sich das Rennen auch. Der Start war gut und in Kurve 2 fand ich mich auf P5 wieder. Ich versuchte Druck zu machen, kam aber nicht vorbei und wurde von einem Kontrahenten geschlupft. Nach ein paar “engen” Positionskämpfen und einer großen Zeitenverbesserung sprang der 3te Gesamtrang heraus. Aufgrund des überlegenen Gast-Starters bekam ich allerdings Punkte für den 2ten Rang und bin damit wieder Meisterschafts-Dritter.

Foto - Bernd Genßen
Foto – Bernd Genßen

Das zweite Rennen, welches am Sonntag stattfand, war vom Verlauf her ähnlich dem des Ersten. Mein Start war sehr gut und ich bog wieder als fünfter in die erste Kurvenkombination ein. Die Spitze konnte sich leicht absetzten und ich versuchte den Anschluss zu halten, jedoch war das überholen nicht gerade einfach. Nach ein paar Versuchen klappte es und ich konnte frei fahren. Die Zeiten waren identisch bzw. schneller als die der Spitze, jedoch war die Lücke bereits recht groß. Zudem bekam ich noch Besuch von hinten und ein schöner Zweikampf begann erneut. Aufgrund von Überrundungen hatte ich etwas Pech und konnte nicht mehr kontern. Der Dritte Rang in der Triumph Challenge war das Ergebnis des letzten Rennes der Saison.

Das Ziel für das Wochenende wurde somit von mir erreicht: Gesamtrang 3 in der Triumph Challenge. Es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen in einer sehr familiären und gut Organisierten Rennserie, in der man für Faires Geld tollen Motorsport geboten bekommt! Für die kommende Saison steht der Plan bereits fest: Ich werde einen neuen Angriff in Richtung Titel starten!

Infos zur Rennserie bekommt ihr unter www.triumph-racing.de.

Den Info-Trailer zur Triumph Challenge und dem T-Cup gibt’s nachfolgend.

 

Ich bedanke mich herzlichst bei all meinen Sponsoren, Unterstützern, Gönnern, Freunden und meiner Familie für die Hilfe in dieser Saison.

 

Die Fotos vom Rennwochenende gibt’s » HIER «.

 

Bis bald,

Euer Markus Geuthner #95

 

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Triumph Challenge Schleizer Dreieck

Hallo an euch alle!

 

Mein Heimrennen auf dem Schleizer Dreieck ist nun auch schon wieder passé. Rückblickend war es ein optimales Wochenende, mit vielen Höhepunkten! Viele Freunde, Bekannte und Sponsoren waren an die Strecke gekommen, um mich anzufeuern.

Am Freitag standen freie Trainings/Tests auf dem Zeitplan. Anfänglich noch etwas aus dem Rhythmus, fand ich im zweiten Outing rasch zurück zu diesem. Die Rundenzeiten waren zu diesem Zeitpunkt bereits schneller als das gesamte Feld im letzten Jahr am Dreieck. Insgesamt konnte ich am Freitag einiges am Fahrwerk probieren und verbessern.

Der Samstag stand zunächst etwas unklar dar, da das Wetter wieder einmal nicht den Vorhersagen entsprach. In jedem Training galt es also alles zu geben. Angefangen am Morgen bei komplett nassen Bedingungen, über das zweite Training bei halb nass-halb trocken bis hin zum letzten, komplett trockenen, Training. In jedem Training konnte ich jeweils die schnellste Zeit setzten und stand somit für die beiden Rennen auf der Poleposition von insgesamt knapp 30 Startern.

Das am Abend stattfindende Rennen konnte ich mit einem guten Start beginnen, jedoch startete der Meisterschaftsführende etwas besser als ich und ich reihte mich als zweiter in der ersten Kurve ein. Nach 2 Runden überholte ich ihn und versuchte so schnell es ging eine Lücke aufreißen zu lassen. Dies gelang mir gut und ich zog die ganze Zeit 100 Prozent. Das erste Rennen konnte ich somit vor heimischer Kulisse für mich entscheiden! Die Auslaufrunde war etwas ganz besonderes, vor den ganzen Motorsportfans auf den Tribünen.

Am Sonntagmorgen fiel das Warm-Up buchstäblich ins Wasser. Da es aber ab Mittag abtrocknen sollte, lies ich es aus. Nachmittag war es dann soweit: Rennen 2, welches über eine längere Distanz als Rennen 1 geht, stand an.

Mein Start war wieder ein guter, der von Martin Exner (Meisterschaftsführender) war wiederum besser. Gleiches Bild in Kurve 1 wie auch schon in Rennen 1, ich war an 2ter Position liegend. In der Stadt-Schikane waren noch ein paar nasse Stellen über die Strecke verteilt, bei denen Vorsicht geboten war. Dennoch versuchte ich in der ersten Runde zweimal die Führung zurückzuerobern. Vergebens. Es kam sofort der Konter und somit folgte ich erst einmal und beobachtete.

Nach 3 Runden setzte ich dann nochmals einen Angriff, den ich etwas anders platzierte, als einer der ersten beiden. Vorbei! Ich fuhr wieder meinen Rhythmus und pushte! Am Ende wurde es dann der zweite Rennsieg am Wochenende!

 

Mit diesem Ergebnis hatte ich nicht gerechnet, jedoch freue ich mich riesig darüber! Schnellster in allen Trainings, Pole-Position, beide Rennen gewonnen und schnellste Rennrunden! Ich hoffe, an diesem Punkt in gut einem Monat in Oschersleben anknöpfen zu können, wo die letzte Station der Triumph Challenge 2019 ansteht.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die vor Ort waren und mich unterstützt haben.

Ebenso ein großes Dankeschön an die Bäckerei Becher aus Arnsgrün, die mich und das gesamte Fahrerfeld mit feinsten Semmeln versorgt haben sowie an die Fleischerei Valtin aus Plauen, von denen es leckere Vogtländer-Würste gab! Jeder Schwärmte von dem Schmaus für den Gaumen.

 

Die Fotos vom Rennwochenende gibt’s » HIER «.

 

Bis bald,

 

Euer Markus Geuthner #95

 

Foto - Bernd Genßen
Foto – Bernd Genßen

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Rennbericht Triumph Challenge Round 3 Brno

Hallo an euch alle!

 

Das Rennwochenende im tschechischen Brünn ist vorüber, worauf ich mit gemischten Gefühlen zurückblicke. Im Vorfeld wurde mein Motorrad von Triumph Chemnitz komplett gewartet und auf Herz und Nieren geprüft. Alles ist nun wieder voll funktionstüchtig und wir waren bereit für die Grand Prix Strecke in Brünn.

Am Freitag begann dann das freie Training, bei dem wir leider feststellen mussten, dass der Grip auf der Strecke sehr schlecht war und man unheimlich Acht geben musste, nicht per Highside beim Beschleunigen zu stürzen. Die Rundenzeiten entsprachen demnach noch nicht meinen Ansprüchen, jedoch hatte jeder arge Probleme, auf Zeiten zu kommen. 
Am Samstag war dann der Qualifikations-Tag. Dank des Fahrwerk-Support von Lars Sänger, konnten wir einiges am Fahrwerk über die Trainings verändern und verbessern. Im ersten Training konnte ich die provisorischen Pole herausfahren, die aber nicht lange halten sollte. Im zweiten von 5 Zeittrainings hatte ich gleich zu Beginn etwas zu stark versucht, zu pushen

Helm nach Sturz
Helm nach Sturz

und stürzte per Highside. Glücklicherweise war am Motorrad kaum etwas kaputt und ich hatte nur ein paar kleine Blessuren. Vielen Dank an dieser Stelle an den Helmhersteller, der meinen Kopf exzellent geschützt hat. Ich rutschte dadurch allerdings auf Platz 4 in der Startaufstellung zurück.
Wir veränderten nochmals etwas am Fahrwerk und mit dieser Verbesserung konnte ich im letzten Training auf meiner letzten Runde den zweiten Startplatz herausfahren, womit ich nach dem Tag wirklich zufrieden war. Mir machte der Zeiten Abstand zum Pole-Mann etwas Sorge.

Der Sonntag begann mit durchgehenden Regenschauern und es war erst nicht klar, ob es bis zum ersten Rennen überhaupt trocknen werden würde. Eine halbe Stunde vor Rennbeginn war die Strecke dann aber sogar komplett abgetrocknet und die Frage der  Reifenwahl war somit geklärt.
Im ersten Rennen startete ich gut, fand mich aber in der ersten Kurve auf Platz 4 wieder. Es galt schnellstmöglich Positionen gut zu machen und die Vordermänner nicht entwischen zu lassen. Leider kam ich an einem Kontrahenten nicht gleich vorbei und eine Lücke riss auf, die ich nicht mehr schließen konnte. Am Ende war es ein solider dritter Platz.

Rennen zwei begann wieder mit einem halbwegs guten Start, allerdings mischte diesmal noch ein weiterer Kontrahent mit. Es galt gleiches wie im ersten Rennen: So schnell wie möglich zu überholen. In der zweiten Runde bekam ich durch die Vordermänner enormen Windschatten und konnte meinen Bremspunkt nicht halten. Ich musste leider durch das Kiesbett und fand mich an letzter Stelle des Feldes wieder. Es galt nun wenigstens Schadensbegrenzung zu betreiben und zu überholen, was ging. Ich konnte mich gut zurückkämpfen und durchfuhr am Ende das Ziel als vierter in der Triumph Challenge Wertung. Im Gesamtfeld war das dann der fünfte Platz. Trotz der Aufholjagd, welche wirklich viel Spaß gemacht hatte, war ich sehr enttäuscht. Schließlich hatte ich mir doch weit aus mehr von dem Wochenende versprochen.
Wir nehmen weitere positive Dinge vom Wochenende mit und können darauf aufbauen.

In weniger als 3 Wochen steht die vierte Saison-Station der Triumph Challenge, mein Heimrennen, auf dem Schleizer Dreieck an. Dort werde ich wie immer alles geben und habe natürlich noch eine extra Motivation.

Die Fotos vom Rennwochenende gibt’s » HIER «.

 

Bis bald,

 

 Euer Markus Geuthner #95

 

Podestplatzierung
Podestplatzierung

 

Foto - Trackriders.eu
Foto – Trackriders.eu

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Lausitzring

Hallo an euch alle!

 

Am vergangenen Wochenende fand das zweite Rennevent der Triumph Challenge auf dem Lausitzring statt. Hochmotiviert reiste ich an in der Hoffnung, wieder um den Sieg mitfahren zu können. Das Wetter sollte das ganze Wochenende gut sein. Also Top Voraussetzungen.

Am Donnerstag, zu Christi Himmelfahrt, nutzten wir den Tag für ein wenig einrollen und probierten etwas am Fahrwerk. Vielen Dank an dieser Stelle an Lars Sänger, der ab sofort bei jedem Event der Triumph Challenge den Service rund um’s Fahrwerk gibt.

Die Zeiten waren rasch auf einem guten Niveau und ich spulte ein paar Runden ab. Plötzlich trat ein Geräusch auf, welches aus dem Motor zu kommen schien. Ich fuhr an die Box und wir versuchten auszumachen, was es sein könnte. Nach etwas zerlegen und schrauben konnten wir den Ort des Geräusches ausmachen. Jedoch konnten wir den Motor vor Ort nicht öffnen und hatten auch keinen Ersatzmotor da. Wir vermuteten ein Problem im Getriebe oder einer Welle, was sich später leider als richtig erwiesen hatte. Zu diesem Zeitpunkt war es allerdings noch unklar und wir wollten kein Risiko eingehen, dass noch mehr kaputt geht oder ich sogar durch den Defekt mich und andere gefährden würde. Wir hatten also das Motorrad noch vor den Trainings der Triumph Challenge abstellen müssen. Somit konnte ich keine Punkte holen und die Führung in der Tabelle ist nun hinfort.

Das Problem wird ausgemerzt und wir kommen mit einem frischen Motor nach Brünn, wo in 2 Wochen die nächste Station der Triumph Challenge stattfindet.

Wie heißt es doch immer: That’s Racing…

 

Die Fotos vom Wochenende findet ihr » HIER «.

 

Bis bald,

 

Euer Markus Geuthner #95

 

Foto - Michael Flügel
Foto – Michael Flügel

 

 

 

 

 

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Doppelsieg im tschechischen Most!

Doppelsieg im tschechischen Most!

 

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

Das Wochenende begann mit Regenfällen am Samstag, bei denen es jeglichen Gummi, der auf der Strecke war, weggewaschen hatte. Die sollte sich für den Sonntagmorgen als kritisch erweisen.

Am Samstag standen die Qualifikationen auf dem Tableau, bei denen ich mich in jeder Session (es gab 5 Stück) steigern konnte. Den ersten Turn ließen wir noch aus, die weiteren 2-4 fuhren wir. Ich konnte im 4ten eine (so dachte ich) gute Zeit setzen und stand auf der provisorischen Pole.

Da sich das Wetter kaum zu ändern schien, beschloss ich, den Letzen Turn nicht mehr zu fahren, da es am Sonntag trocken sein sollte.

Jedoch legten einige Kontrahenten nochmals mächtig zu und so musst ich noch einmal bangen. Am Ende war es dann der zweite Startplatz im insgesamt 23 Mann (und Frau) stark besetzen Fahrerfeld.

Am Sonntagmorgen war es sehr kalt und ich versuchte wieder in einen Rhythmus zu kommen, was mir recht gut gelang. Allerdings war die Strecke mit nicht viel Grip gesegnet. Platz 2 im Warm Up war es am Ende.

Nun standen die beiden Rennen an.

Im ersten Rennen konnte ich einen guten Start hinlegen und kam als zweiter aus der ersten Runde wieder auf Start-Ziel. Der Führende konnte sich von mir ein wenig absetzten, jedoch fuhr ich mich kontinuierlich wieder an ihn heran und konnte ihn zwei Runden vor der schwarz-weiß karierten Flagge überholen. Bis zu dieser konnte ich sogar noch einen komfortablen Vorsprung herausfahren, sowie auch die schnellste Rennrunde setzen. Während des Rennens hatten alle Fahrer mit Windböen zu kämpfen.

Im zweiten Rennen startete ich leider etwas schlechter, jedoch war das zweite Rennen über eine längere Distanz, was mir Zeit verschaffte. Ich kam als 4ter aus der ersten Runde zurück und versuchte sofort Boden gut zu machen, was mir auch sofort gelang. Der Spitzenreiter entwischte jedoch etwas und ich musste, wie schon im ersten Rennen, eine Lücke schließen. Runde für Runde knapperte ich einige Zehntel wieder ab und setzte in der vorletzten Runde meinen Angriff, mit Erfolg. Ich gab in der letzten Runde noch einmal alles, da ich fest mit einem Gegenangriff rechnete. Dieser blieb jedoch aus.

Somit konnte ich beide Rennen für mich entscheiden, maximale Punkteausbeute (50 Punkte). Die Triumph Challenge ist eine wirklich super organisierte Rennserie, bei der es harte Zweikämpfe auf, und ein brüderlich-freundschaftliches Miteinander neben der Strecke gibt. Einfach Klasse!!!

 

Ich bin mit dem Auftakt sehr zufrieden, allerdings gibt es noch etwas am Motorrad zu verbessern sowie auch an meiner Performance. Ich bedanke mich bei meinen Sponsoren, Freunden, Helfern, und natürlich meinen Eltern für die tolle Hilfe über das Wochenende.

In 3 Wochen geht es zu Christi Himmelfahrt in die Lausitz, wo das zweite Saisonevent stattfindet.

 

Bis dahin,

 

 euer Markus Geuthner #95

 

Foto von Lisa Schlupp
Foto von Lisa Schlupp

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Zusammenfassung Saison 2018

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

das Jahr 2018 hat noch ein paar Monate, jedoch ist aus motorsportlicher Sicht die Saison vorbei. Ich startete aufgrund von unzureichender Zeit nur an vereinzelten Veranstaltungen. In den folgenden Zeilen gibt es für euch noch einmal eine kurze Aufbereitung meiner Saison.

 

DLC Hockenheimring

Begonnen hat alles am Osterwochenende auf dem Hockenheimring. Hier startete ich zusammen mit Henrik Müller und Uwe Geist zu den legendären 1000km von Hockenheim, was gleichzeitig auch das erste Saisonrennen der DLC Serie war. Im Quali kam es zu einem tragischen Unfall, bei der eine Fahrerin zu Sturz kam und wenig später ihren Verletzungen erlag. Mein tiefstes Mitgefühl gilt an dieser Stelle der Familie, den Freunden und dem Team.

Im weiteren Verlauf des Zeittrainings fuhr ich ein paar Runden, um den Winterrost und das eine Jahr ohne gefahrenen Kilometer abzulegen. Dies gelang mir halbwegs vernünftig, jedoch bemerkte ich ein Geräusch im Motorrad und konnte immer schlechter die Gänge wechseln. In der Box stellte sich heraus: Ein Teil im Getriebe hat sich verabschiedet, das Rennen schien noch vor dem Start für mich vorbei zu sein. Glücklicherweise hatte das Team Triumph Rheinhessen rund um Marcel Schmidt das passende Teil dabei. Es stellte sich jedoch erst nach der Reparatur heraus, dass es ein Zubehörteil war. Dies passte zwar beim Einbau, jedoch gab es nicht die Funktion der Komponenten wieder. Die Qualifikation wurde nun durch Henrik und Uwe gefahren, bei der die 41. Startposition von 68 Teams heraussprang. Im Rennen teilten wir uns dann auf die Stints auf. Ich durfte glücklicherweise die Kawasaki ZX6R meines Teamkollegen Uwe fahren. Durch ein paar unplanmäßige Boxenstopps verloren wir viel Zeit und somit auch jegliche Chance auf das Podium in der 600er Klasse. Am Ende belegten wir den 8. Platz von 15 (Gesamt 34 von 68). Die Fotos der Veranstaltung gibt es » HIER «.

 

 DLC Sachsenring

Das 6h Rennen am Sachsenring bestritt ich bei bestem Wetter zusammen mit Uwe Geist und Thomas Knandel. Wir fuhren uns früh am Morgen etwas im Quali ein. Die beiden lernte die Strecke kennen und ich setzte die Zeit für die Startaufstellung. Wir gingen für das Rennen von Startposition 28 (aus 45) in das Rennen. Jedoch gab es leider einen kleinen Zwischenfall, bei dem Uwe vom Motorrad gefahren wurde. Glücklicherweise konnte er starten und an seinem Motorrad waren nur Kleinigkeiten auszubessern. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Uwe den Finger gebrochen hatte. Er fuhr jedoch bravourös das Rennen! Mein vollster Respekt an dieser Stelle an ihn!

Thomas fuhr den Start und konnte ein paar Positionen gut machen. Ich fuhr als Zweiter nach dem ersten Boxenstopp raus und konnte bis auf Platz 17 vorfahren. Uwe hielt die Position in seinem Stint und übergab dann planmäßig an Thomas. Dann passierte es: Er verlor plötzlich Öl und rutschte Ausgangs der Omega-Kurve auf seinem Öl aus. Dabei brach er sich den Arm und den Brustwirbel. Mittlerweile ist alles halbwegs verheilt und er ist wohl auf.

Nachdem wir den Transponder zurück hatten, fuhren wir zu zweit das Rennen zu Ende. Von Position 36 ging es letztlich noch auf Platz 28 nach vorn. Bis auf die beiden Zwischenfälle war ich jedoch ganz zufrieden mit dem Rennen, da wir ein großes Potential aufzeigen konnten. Die Fotos der Veranstaltung gibt es » HIER «.

 

Triumph Challenge – Schleizer Dreieck

Auf dem Schleizer Dreieck startete ich in der Triumph Challenge. In der Rennserie wird ausschließlich mit Triumph Motorrädern (675ccm) gefahren, wobei das Starterfeld meist mehr als 40 Starter umfasst. Die beiden Zeittrainings verliefen ohne Probleme, jedoch machte ich aufgrund einer Ölspur, die rund um die Strecke gelegt wurde, etwas vorsichtiger. Von Startplatz 4 war das Ziel für beide Rennen klar: Podium! Nach einem mieserabelen Start musste ich mich von Platz 12 zurück kämpfen und fuhr im ersten Rennen den 6. Platz ein. Die Rundenzeiten hätten für den 3ten Platz gereicht. Es hieß also an einem besseren Start zu arbeiten. Dies gelang mir im 2ten Rennen und ich kam nach Runde 1 auf Platz 4 auf Start-Ziel. Ich musste mich jedoch erst einmal gegen einen Kontrahenten zur Wehr setzen und die Spitze fuhr eine Lücke auf. Diese schloss ich mühselig nach und nach. Platz 3 war in Reichweite. In der vorletzten Runde wollte ich einen Angriff starten, verschaltete mich beim Anbremsen und musste weit gehen. Es war am Ende der 8te Platz geworden. Schade!

Die Rennserie ist top organisiert, jeder respektiert und hilft sich gegenseitig. Auf der Strecke wird sich nichts geschenkt! Das schreit nach mehr für 2019! Die Fotos der Veranstaltung gibt es » HIER «.

 

 56. Frohburger Dreieckrennen

Das Wetter sollte für Frohburg einige Überraschungen bereit halten. Am Freitag gab es nach heftigen Windböen heftigen Regen, der die Strecke reinigen sollte. Das bedeutete für Samstag früh Vorsicht walten zu lassen. Ich rollte mich, wie jeder andere auch, erst einmal ein und fand rasch zu einem Rhythmus. Im zweiten Zeittraining setzte ich dann ein paar Zeiten, die jedoch nur für den 18ten Startplatz reichen sollten. Zudem hatten wir die falsche Übersetzung am Kettenrad, was einen zu geringen Top-Speed zur Folge hatte. In Rennen 1 ging es nach verhaltenem Start und Gerange in Kurve 1 als 20ter aus der ersten Runde wieder auf Start-Ziel. Bis zum Rennende konnte ich Gegner um Gegner zurück überholen und fuhr letztlich als 15ter durch das Ziel. Am Sonntag wollte ich es besser machen als in Rennen 1. Aufgrund des Wetterumschwungs von Sonnenschein auf Dauerregen gepaart mit niedrigen Temperaturen ließ ich den Start für das 2ten Rennen aus und blieb somit ergebnislos. Allerdings war gut die Hälfte des Feldes der gleichen Ansicht wie ich und verzichtete auf den Start. Die Fotos der Veranstaltung gibt es » HIER «.

 

Fazit der Saison

Aufgrund der wenigen Rennen, die ich in dieser Saison fuhr, lagen die Ergebnisse hinter den Erwartungen. Das Motorrad war jedoch in einem technisch guten Zustand und wird für die Saison 2019 top vorbereitet, um eine mir bekannte Rennserie austragen zu können. Weiteres für die neue Saison folgt in dem nächsten Beitrag.

Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei allen Unterstützern, Sponsoren und Gönnern bedanken, die mir immer zur Seite stehen und mir das Ausüben dieses Sports ermöglichen!

 

 

Bis bald,

 

euer Markus Geuthner #95

 

P.S.: Tragischerweise ist ein Freund und Sponsor von mir in diesem Jahr verstorben. Ich möchte mich hiermit nochmals bei Hansi Michel für alles bedanken, was er für mich getan hat! Er war eine sehr nette, zuvorkommende und verlässliche Persönlichkeit, die zu früh von uns gegangen ist. Mein tiefstes Mitgefühl und Beileid wünsche ich seinen Hinterbliebenen und Freunden. Mach’s gut, Hansi.1200px-Black_Ribbon_svg

 

 

 

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54. Forhburger Dreieckrennen

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

das 54. Frohburger Dreieckrennen war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung mit vielen Startern in allen Klassen, schönstem Wetter und sehr vielen Zuschauern.

 

Am Freitagabend bauten wir alles im Fahrerlager auf und bereiteten uns für das erste Training, welches am Samstagmorgen stattfinden sollte, vor.

Ein Freund von mir, Pascal Lenz, hatte sich vor 2 Wochen das Schlüsselbein gebrochen und konnte somit nicht in der Klasse 1 (Supermono) an den Start gehen. Er kam auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht den Platz auf seinem Motorrad für ihn einnehmen möchte. Kurzerhand klärten wir alles ab und somit wurde ich zum Doppelstarter in Klasse 1 (Supermono) und Klasse 3 (Supersport Open/STK600).

 

Am Samstagmorgen ging es mit der Klasse 1 los und ich musste mich erst einmal an die Suzuki Gladius von Pascal gewöhnen, die nur rund 55 PS hat. Meine Kontrahenten hatten stellweise mehr als 100 PS starke Maschinen. Dennoch gelang es mir, rasch ein gutes Gefühl für das Motorrad zu haben und die Strecke wurde von Runde zu Runde besser. Es waren aber immer noch an ein paar feuchte Stellen auf dem Asphalt. Ich beendete das Quali 1 auf Platz 7, womit ich natürlich sehr glücklich war.

In der Supersport hieß es dann wieder umstellen auf mehr Power und einen Rhythmus bekommen. Mit Position 8 gelang mir das ebenfalls recht gut.

Die beiden Trainings fanden direkt aufeinander statt, wodurch ich von Motorrad zu Motorrad „springen“ musste.

Die 2ten Qualis wurden dann unter klaren Bedingungen ausgefahren und ich verbesserte meine Rundenzeiten nochmals sehr. Letztlich waren es aber leider nur die Positionen 11 in Klasse 1 und 16 in Klasse 3. Im Rennen musste es deutlich nach vorn gehen!

 

Am Samstagnachmittag war es dann soweit und ich rollte in die Startaufstellung für das Supermonorennen 1. Nach einem guten Start hing ich an einer 3er Gruppe dran, mit der ich ein Stück mitfahren konnte, bis die Windschattenschlachten begannen. Der letztjährige Suzuki Gladius Meister Kai-Uwe Lenz, fuhr nur eine halbe Sekunde schneller pro Runde. Damit war ich relativ zufrieden. Nach einem tollen Kampf wurde ich als 9ter abgewunken. In der letzten Runde habe ich noch einen Gegner ausbremsen können.

Im anschließenden Supersportrennen kam ich auch gut weg, büßte dennoch Positionen ein. Leider gab es in der ersten Kurve direkt neben mir einen Sturz, bei dem 2 Fahrer zu Boden gingen. Die rote Flagge kam schnell und es wurde von 10 auf 7 Runden Renndistanz verkürzt.

Beim Neustart kam ich besser vom Fleck weg und fuhr am Ende die 11te Position ein. Die Rundenzeit wurde wieder stark verbessert. Für das 2te Rennen wollte ich aber noch einmal schneller werden.

 

Aber zunächst kam das Rennen 2 der Supermonos am Sonntagvormittag. Mit einem hervorragenden Start hing ich direkt an Lenzers Hinterrad auf Position 7. Dies hielt nicht lange, da es bereits in der ersten Runde viele Überholmanöver gab. Ich hatte wieder mit den Kollegen aus dem ersten Rennen zu kämpfen und Position 5 und 6 enteilten uneinholbar. Nun hieß es die 7. Position zu behaupten, was sich als sehr schwierig gestaltete. Zwischenzeitlich fuhr ich eine Lücke von 1,5 Sekunden auf. Diese wurde aber durch einen kurzen Drehzahlbegrenzer und ausreichend Windschatten zunichte gemacht. In die Kurve bremsten wir beide auf letzter Rille, ich wollte allerdings mehr Schwung mit auf die Start- Ziel- Gerade nehmen und ihn ausbeschleunigen. Jedoch ging er weit und ich kam nicht durch. Es wurde der 8te Platz im Rennen.

Für das 2te Supersportrennen wollte ich noch einmal alles geben!

Zwischenzeitlich lag ich in den Top Ten und attackierte auf die vorderen Plätze. An der Kurve “grauer Wolf” war ich aber zu spät dran und das Motorrad ließ sich mit ein paar Rutschern nicht einlenken und ich fuhr ins Grüne. Leider ging es an dieser Stelle einen kleinen Hang hinunter und den musste ich dann auch wieder hinauf. Mit großem Rückstand auf das vor mir fahrende Feld begann die Aufhohljagd. Ich fuhr die Zeiten wie aus Rennen 1 konstant und machte rasch Boden und vor allem Positionen gut. Am Ende sprang der 15te Platz heraus. Damit war ich natürlich nicht zufrieden, wäre doch eine Top Ten Platzierung möglich gewesen.

 

Am kommenden Wochenende geht es zum letzten Mal für 2016 auf die Rennstrecke nach Oschersleben. Dort findet das Biketoberfest statt.

 

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei meinen Sponsoren für ihr Engagement und die tolle Zusammenarbeit bedanken! Die Fotos vom Wochenende gibt’s » HIER «.

 

Die nächsten Neuigkeiten folgen nach Oschersleben.

 

 

Bis dahin,

 

euer Markus Geuthner#95

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Neues Motorrad – Neues Glück

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

Da es mit Vedo Racing leider nicht weiter ging, haben wir uns dazu entschlossen für 2017 zu planen. Daraufhin suchten wir nach Möglichkeiten und kamen zu dem Schluss, eine Triumph Daytona 675 R zu besorgen. Das Motorrad hat bereits Rennsportgene und feinste Komponenten in Serie verbaut. Sie ist eine extrem leichtgewichtige, wendige und trotzdem kraftvolle Supersportmaschine. Fotos vom Motorrad gibt’s » HIER «.

Der erste Test wurde bereits absolviert. Es konnten nach ein paar Kleinigkeiten eine gute Basis erarbeitet werden und einiges ausprobiert werden. Das Wetter spielte mit, weshalb ich auch nahezu den ganzen Tag meine Runden drehen konnte.

 

Nun laufen die letzten Vorbereitungen für das in einer Woche anstehende “54. Internationale Frohburger ADAC Dreieckrennen”. Wer Lust und Zeit hat, ist dort sehr gerne willkommen. Es wird eine Menge geboten, wie zum Beispiel die Starts der TT-Stars in der Superbike Klasse. Ich werde hingegen in der Klasse 3 (Supersport) an den Start gehen. Nähere Informationen gibt’s » HIER «.

 

Die nächsten Infos folgen nach dem Rennwochenende. Also, bleibt dran!

 

Viele Grüße

 

Euer Markus Geuthner#95

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Rennen 2 – Autodrom Most

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

am vergangenem Wochenende fand die DLC Meisterschaft im tschechischen Most statt. Das Wochenende begann für mich bereits am Freitag, indem ich ein paar Turns zum einrollen fahren konnte. Das Wetter war sehr gut und ich kam sehr schnell in einen guten Rhythmus mit dem Motorrad. Wir probierten ein, zwei Sachen aus und waren zufrieden mit dem Tag.

Samstag war für mich ein rennfreier Tag und ich half meinem Team und griff ein wenig unter die Arme.

Sonntag: Angedacht war für den Sonntagabend das Quali über 45 Minuten. Aufgrund der Stürze (mehrere Rennabbrüche)  und Wetterkapriolen konnte das nicht durchgeführt werden. Im Moriwaki Cup gab es einen schweren Sturz und ein Fahrer musste mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Bis auf Knochenbrüche geht es ihm aber soweit gut. Auch in anderen Rennen gab es Stürze und Knochenbrüche. Zudem kam dann auch noch am Abend ein kurzer Regenschauer, der dazu führte, dass die Rennen abgebrochen und gekänzelt wurden. Davon auch betroffen war unsere Qualifikation. 

Das hieß, am Montag (Renntag) fand 9:00 Uhr das Qualifiyng statt. Ich fuhr als erster unseres Teams raus auf die Strecke und versuchte gleich eine schnelle Runde hinzulegen. Das gelang mir leider nicht. Es war viel Verkehr auf der Strecke. Dazu kamen noch ein paar Stürze und gelbe Flaggen. Die Temperaturen waren mit 8 Grad Luft auch nicht sehr hoch. Ich kam nach meinen Turn wieder an die Box und gab das Motorrad an Peter und Rico ab. Die beiden schafften auch keine schnellere Zeit und so qualifizierten wir uns mit meiner gefahrenen Zeit als 19ter von 35 Startern.

Rico sagte uns dann, es ginge ihm nicht gut und er könne das Rennen leider nicht mitfahren. So entschieden wir uns trotzdem für den Rennstart zu zweit. Ich war der Startfahrer und wollte natürlich gleich ein paar Plätze gut machen.

Zuallererst aber gab es bereits 3 Stürze in der Outlaprunde aus der Boxengasse in die Startaufstellung. Zudem begann es mit leichtem tröpfeln. Ein kleiner Flüssigkeitsfleck entstand in einer Kurve und wurde noch beseitigt. Nach 10 Minuten Verzögerung wurde das Rennen dann gestartet.

Der Le-Mans Start (alle Fahrer stehen den Motorrädern gegenüber und rennen zu ihnen hin)gelang mir gut und so sah das Tablot mich nach der ersten Runde auf Platz 10! Diesen konnte ich auch lange halten bis das Motorrad von Runde zu Runde Leistung in ein paar Passagen verlor. Ich kam leider frühzeitig an die Box und es wurde aufgetankt.

Peter ging dann raus, kam allerdings nach 15 Minuten mit dem Lumpensammler wieder. Das Motorrad war ausgegangen. Der Fehler wurde schnell gefunden und so ging ich wieder raus auf die Strecke. Diesmal konnte ich meinen vollen Turn fahren. Wir fuhren zu diesem Zeitpunkt auf Position 27.

Ich fuhr meine Runden am Stück und überholte viele Fahrer. Dann übergab ich wieder an Peter.  Nach ein paar Runden gab es leider wieder in kurzes Problem und er musste die Box ansteuern. Durch ein kleines Missverständnis bin ich dann wieder rausgefahren und habe den Turn durchgezogen. Nach dem planmäßigen Wechsel an Peter, fuhr er problemlos seine Runden. Auf einmal kam dann das Safetycar auf die Strecke und wir haben Peter nicht mehr gesehen. Er und ein anderer Fahrer waren gestürzt. Glücklicherweise blieben beide mehr oder weniger unverletzt, doch unsere Kawa hat es übel erwischt. Der Rahmen war beschädigt und ein paar andere Bauteile, die es unmöglich machten, eine Weiterfahrt zu garantieren. Somit war das Rennen nach knapp 4 Stunden für uns vorbei.

Es war sehr anstrengend, die Turns in so kurzer Zeit mit wenig Pausen zu fahren. Es war trotzdem sehr gut zu fahren und es hat Spaß gemacht.

Ein riesiges Dankeschön an all meine Sponsoren, Gönner und Unterstützer.

 

In einer Woche ist das Schleizer Dreieck, wo man den Startplatz über Ebay ersteigern kann. Ich hoffe hierbei, etwas Glück zu haben um dort starten zu können!

 

Die Fotos vom Rennwochenende in Most gibt’s » HIER «.

 

Die nächsten Infos folgen bald. Also, bleibt dran!

 

Viele Grüße

 

Euer Markus Geuthner#95

Vielen Dank an alle Sponsoren

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Rennen 1 – Motorsport Arena Oschersleben

Hallo Motorsportbegeisterte!

 

Die Rennsport Saison begann nun endlich am vergangenem Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben für mich und meine Teamkollegen des Vedo Racing Teams. Wir waren im Vorfeld im kalten, tschechischen Most testen. Dort konnten wir uns gut einrollen und an das Motorrad gewöhnen. Weiterhin wurden Teile aussortiert und getestet. Die Maschine wurde auf uns 3 Fahrer (Rico Vetter, Sebastian Frotscher und mich) angepasst und einige Runden wurden abgespult. Die Temperaturen waren leider sehr niedrig, weshalb ich beim Fahren kein hohes Risiko einging.
 
Am Freitag ging es dann in Oschersleben auf die Strecke. Ich fuhr mich in meinen Rhythmus und gewöhnte mich wieder rasch an das Fahren auf dem Motorrad. Mit dem Wetter hatten wir das ganze Wochenende über Glück. Ich fuhr den ganzen Freitag mit dem Erstatzmotorrad und ein Training mit dem Einsatzmotorrad. Alles lief soweit gut und mein Speed war recht ordentlich.
Am Samstag war dann das Qualifying angesagt. Wir hatten nur 45 Minuten Training um eine schnelle Runde zu setzten. Das klingt auf den ersten Blick nach viel Zeit. Wenn man allerdings bedenkt, dass jeder Fahrer nur circa 15 Minuten fährt, hat jeder 3-4 Runden Zeit, eine schnelle Runde zu fahren. Rico ging als Erster in das Quali und legte eine gute Zeit vor, die am Ende auch die schnellste des Teams bleiben sollte.
Es war sehr viel Verkehr auf der Strecke und das erschwerte es, eine gute Zeit hinlegen zu können.
Nun ging Sebastian raus und fuhr ein paar Runden. Ich war der Schlussfahrer und hatte leider etwas Pech mit einer Roten Flagge und die damit verbundene Trainingsunterbrechung. Ich hatte noch 2 Runden und fuhr fast die Zeit von Rico. Leider kam ich in der kurzen Zeit nicht in meinen Rhythmus und ich war etwas enttäuscht, dass nicht mehr ging. Aber es sollte viel schlimmer kommen.
Mit Startplatz 13 aus mehr als 40 Teams war dennoch sehr viel möglich. Der Zeitenabstand zur Spitze war gering und wir waren sehr zuversichtlich für das Rennen.
 
Am Renntag (Sonntag) war 12:30 Uhr Rennstart. Rico und Sebastian fuhren am Wochenende noch erfolgreich zwei 600er Rennen.
Rico ging dann als Startfahrer raus und konnte nach dem legendären Le Mans-Start den 12. Platz ergattern. Ich war zweiter Fahrer und machte mich auf meinen Einsatz bereit. Rico kam etwas früher als planmäßig an die Box, fuhr aber direkt in die Garage und vermeldete ein Problem beim Gangwechsel und Leistungsverlust. Die Mechaniker versuchten alles und schickten ihn nach ein paar Änderungen noch einmal raus. Leider erfolglos. Das Getriebe hat sich nach ein paar Runden nicht mehr ordentlich schalten lassen und die Maschine hatte aus den Kurven heraus Leistungsverlust. Damit war das Rennen für uns nach nur 28 Runden vorbei. Wir sind alle sehr enttäuscht, aber das ist die Langstrecke… Alles wurde zuvor nochmals gecheckt und inspiziert, aber es kann immer irgendetwas kaputt gehen.
 
Wir hoffen auf mehr Gelingen beim nächsten Rennen, welches in Most stattfinden wird. Zuvor werden wir auch noch einmal testen gehen.
Ich möchte mich bei allen Sponsoren, Teammitgliedern und Unterstützern bedanken, die das alles ermöglichen! Vielen Dank!
 
Die Fotos vom Wochenende gibt’s » HIER «.
 
Bis zum nächsten Update!
 
 
 

Mit motorsportlichen Grüßen

 

Markus Geuthner#95

Foto: Uwe Thürmer
Foto: Uwe Thürmer

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